Metecon ausgezeichnet als bester Arbeitgeber

28.02.2020
Nachhaltige Fachkräftesicherung und Weiterentwicklung der Arbeitgeber-Qualitäten besonders gewürdigt.

Wir schreiben Arbeitgeberattraktivität groß, und das wird honoriert: Heute bekamen wir in Berlin das "Top Job"-Siegel vom ehemaligen Vizekanzler Sigmar Gabriel überreicht. Der "Top Job"-Schirmherr würdigte insbesondere unsere strategische Ausrichtung auf eine nachhaltige Fachkräftesicherung sowie die kontinuierliche und systematische Weiterentwicklung unserer Qualitäten als Arbeitgeber.

Für Metecon ist es die zweite Auszeichnung als top Arbeitgeber. Mit dem Qualitätssiegel "Top Job" zeichnet das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, Unternehmen aus, die sich auf bemerkenswerte Art und Weise für eine gesunde Arbeitsplatzkultur stark machen. Diese zeigt sich in der Qualität der Führungsarbeit und damit verbunden einer hohen Arbeitszufriedenheit und niedrigen Erschöpfungswerten innerhalb der Belegschaft. In dem seit 2002 durchgeführten bundesweiten Arbeitgebervergleich konnten wir vor allem in den Bereichen "Mitarbeiterentwicklung & Perspektiven", "Familienorientierung & Demografie" und "Internes Unternehmertum" überzeugen.

Wer uns kennt weiß, dass wir auf Hierarchien fast vollständig verzichten und stattdessen eine Arbeitskultur fördern, in der jeder von jedem lernen und seine Fähigkeiten und Persönlichkeit kontinuierlich entwickeln kann. Den klassischen Vorgesetzten haben wir abgeschafft; seine Rolle übernehmen Mentoren auf Zeit, die wir uns selbst wählen. Praktisch läuft das dann auf sich selbst organisierende Teams hinaus, die sich zu den jeweiligen Themen und Projekten bilden.

Die "Top Job"-Jury kam zu dem Ergebnis, dass das nur funktionieren kann, weil die Mitarbeiterentwicklung bei uns einen so hohen Stellenwert hat: Einsteiger werden gründlich eingearbeitet, ein Traineeprogramm fördert junge Talente sowie Professionals, die innerhalb der Medizintechnik zu Metecon wechseln und so planvoll und effizient auf das hohe fachliche Niveau gebracht werden, das den „Metecönnern“ eigen ist. Der gesamten Belegschaft eröffnen individuell abgestimmte Schulungen, Entwicklungsgespräche sowie interdisziplinärer Austausch Perspektiven. Rund zwei Prozent des Jahresumsatzes stecken wir in Fortbildungsmaßnahmen - jeder, der sich mit Personalentwicklung und Unternehmenszahlen beschäftigt, weiß, dass das ein gewaltiger Aufwand ist. Aber wir wissen auch, dass er sich lohnt.

Familienfreundlichkeit und Work-Life-Balance sind weitere wichtige Pfeiler in unserem Selbstverständnis als Arbeitgeber; auch dabei schwört unsere Führung auf Individualität. So ist sie bemüht, mit jedem/jeder die Arbeitszeiten zu vereinbaren, mit denen sich Kindererziehung und Beruf verbinden lassen. Alle Mitarbeiter können zudem jederzeit von Voll- in Teilzeit wechseln und zurück. Aktuell beschäftigen wir uns gerade mit der Einführung von Lebensarbeitszeitkonten.

Wir freuen uns außerordentlich, bereits zum zweiten Mal von "Top Job" ausgezeichnet worden zu sein. Nach unserer ersten Teilnahme vor zwei Jahren, bei der wir als Gewinner der Gruppe A bis 100 Mitarbeiter hervorgingen, werden wir damit auch daran erinnert, dass wir uns keine Pausen gönnen dürfen. Denn gerade weil wir in einer besonderen Organisationsform arbeiten, müssen wir kontinuierlich viel Zeit und Aufmerksamkeit darauf verwenden, Anzeichen von Veränderungen – ob negativ oder positiv – wahrzunehmen, sie für alle Beteiligten transparent zu machen, um sie dann bei Bedarf zu moderieren und professionell zu begleiten.

Die Pressemitteilung zur "Top Job"-Auszeichnung finden Sie HIER unter "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit".


Hintergrund


Die Auszeichnung "Top Job" steht für eine nachhaltige Arbeitsplatzkultur, die in gleichem Maße gesund und leistungsorientiert ist. Mit einer inspirierenden Führungsarbeit, einem vertrauensvollen Miteinander und guten Arbeitsbedingungen schafft die Metecon GmbH ein fruchtbares Klima für Innovation und Leistung.
"Wir achten bei der Auszeichnung und bei den Anregungen, die wir an die Teilnehmer individuell zurückspiegeln, besonders auf den Erhalt einer gesunden von Motivation und Dynamik geprägten Arbeitsplatzkultur. Denn insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Beschleunigung ist diese Balance ein Schlüsselfaktor des nachhaltigen Erfolgs und ein gesellschaftlicher Auftrag," kommentiert Silke Masurat, Geschäftsführerin der zeag GmbH.

Die Wissenschaftler des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Bruch befragten online die Personalleitung nach den eingesetzten HR-Instrumenten. Zum anderen führten sie eine Mitarbeiterbefragung durch, die zu zwei Dritteln das Endergebnis bestimmt. Ein Drittel zählt das HR-Instrumentarium.